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Die Pflege der Power-Spell Rollen

Wir haben in Deutschland für Nord-Europa ein Service-Center eingerichtet. Unser qualifizierter Kollege Jan Neumann hat sich den Rollen angenommen. Er kennt jedes Teil und ist nicht nur als Angler und CastingWeltmeister in der Szene bekannt. Auch sein Beruf als Feinmechaníker und Werkzeugmacher bringt alle Vorraussetzungen mit, jede Wartung, jede Fehleranalyse, jede Reperatur und jede Montage zu erledigen. Jan hat sich mit dem Aufbau und der Technik der hochwertigen JM-Power-Spell-Rollen auseinandergesetzt und vertraut gemacht. Mittlerweile baut Jan diese Rollen im Schlaf auseinander und wieder zusammen. Sei es, Ihre Rolle benötigt eine Reinigung, eine Wartung, neue Bremsscheiben oder Lager.

Unser Ersatzteillager hällt alle wichtigen Teile bereit. Allerdings benötigen die JM-Rollen kaum Wartung: Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Bremsvoreinstellung nur bei geöffneter Schiebebreme betätigen. Einzig die Verstellung des Bremsdrucks bei geschlossener Schiebebremse kann zu einer Verkantung der Schraube führen.

Spülen sie Ihre Rolle nach jedem Gebrauch im Salzwasser mit kaltem Süßwasser ab und lagern diese bei geöffneter Breme, dann machen Sie alles richtig.

Wer den Service kontaktieren möchte kann dieses am einfachsten per E-Mail tun: Mail@Jigging-Master.de, Betreff: Service. Oder rufen Sie uns an, wir kümmern uns sofort: 04361 100-1.

 

Zur Pflege und Reinigung haben wir folgend einen kleinen Bericht für Sie veröffentlicht, der Ihnen einiges mehr zu den Rollen und dessen Pflege sagt:

Die Jigging-Master Multirollen sind nicht nur kämpferisch für die anspruchsvollsten Angler gebaut, auch bei den verarbeiteten Materialien handelt es sich um die hochwertigsten Metalle, die es gibt. Edelstes Aluminium und VA-Komponenten werden verarbeitet. Somit sind diese Rollen selbstverständlich äußerst Salzwasser resistent. Es bedarf daher keiner besonderen Pflege. Ein Abspülen des Salzwasser nach dem Fischen verhindert allerdings die Ablagerung von Salzkristallen an der Oberfläche. Das Innenleben der Rolle ist mit High-Tech-Fetten geschmiert, diese Fette halten bei normaler Benutzung jahrelang den Belastungen stand. Wer seine Rolle extrem oft angelt, sollte nach einer Saison die Rolle öffnen und neu fetten. Wie dieses gemacht wird, erklärt der Hersteller auf dem Film zur Rollenpflege recht anschaulich. Aber wir vom Jigging-Master Team bieten auch den Service, diese Pflege und Kontrolle für Euch zu machen. Unser Techniker erledigt ein Full-Service der Rolle für Euch. Für eine Kostenpauschale von €25,00 warten wir die Rolle und senden diese kostenlos wieder zu Euch. Sendet uns Eure Rolle einfach an unser Service-Team, mit der Bitte um Wartung an: Dieter Eisele - c/o JM-Service - Bruchweg 3 - 23758 Oldenburg. Sollten Bremsscheiben oder Lager stark verschlissen sein, meldet sich der Service bei Euch.

Enrico hat ja eine der ersten Rollen zu sich nach Norwegen genommen, um sie einem Langzeittest zu unterziehen. Diese PE8 ist eine ganze Saison jeden Tag von Gästen gefischt worden. Was diese Rolle durchgemacht hat und wie Enrico diese am Ende der Saison gewartet hat lest ihr hier:

 

Ein Wartungsbericht von Enrico Wyrwa einer PE6, die eine ganze Saison bei Enni auf Hitra als Leihrolle im Einsatz war. Enrico antwortete mit diesem Pflegehinweis einem JM-Besitzer auf die Frage, ob er am Ende einer Reise die Rolle öffnen und säubern muss:

 

Wir hatten die Rolle im Februar für unseren Katamaran als Leihrolle fertig gemacht und nun im Dezember endlich vom Boot geholt ... die Rolle hat zwischendurch absichtlich keine Pflege bekommen; stand also mehr oder weniger die ganze Saison (9 Monate) bei jedem Wetter draußen und wurde von den verschiedensten Gästen ”vergewaltigt” :) ..
Wie unschwer erkennbar, sah sie mächtig verkeimt aus und ich war schon etwas erschrocken, denn sowohl der Rollenfuß/-steg als auch die Bremsrasterung und die Kurbelarmbefestigung sahen     übelst korrodiert aus … scheinbar vertragen sich Alu und Edelstahl nicht so recht …..die Rolle war aber jedenfalls noch komplett einsatzfähig ohne jegliche Einschränkungen .. meine beiden Alternativen habe ich in der letztjährigen Saison ja 2 x komplett warten/reinigen müssen (und 1 x Bremsscheiben wechseln, weil fest gegammelt) .. von daher war ich dennoch (trotz äusserer) Korrosion) erstmal schon etwas angenehm überrascht …
 

... als ich dann die erste Schraube überhaupt (vom Kurbelarm) gelöst hatte, war ich gleich nochmal positiv erstaunt: schön voll blitzeblank-rotem Fett (wohlbemerkt KEIN Loctite) …  dann die Getriebe-Einheit  abgeschraubt und ich war vollends baff … soviel Fett und wirklich keine sichtbaren Salzablagerungen oder Korrosionen (siehe Bilder).. hatte ich so nach dem äußeren Eindruck nicht erwartet .. auch die Außenseite mit dem Lager im Gehäuse ohne irgendwas und schön voll fett nun kam mir der Gedanke, ob das evlt. nicht doch einfach nur Salz anstelle von Ausblühungen außenseitig sein könnten …
 

 ...aber das Zeugs konnte man nicht mal abkratzen .. also war erstmal einweichen angesagt … und siehe da, es waren echt nur Salzablagerungen von gesammelten 9 Monaten (siehe Bilder:  vorher – nachher)…  die Getriebeachse ist genau 10 mm (warum auch immer du das wissen wolltest) … .. kurioserweise habe ich dann aber nicht das Lager von der Achse runter bekommen .. konnte es zwar auf der Achse etwas schieben, ging aber nicht runter .. habe dann mal die Achse komplett entfettet und dann hab ich`s irgendwie runter bekommen .. drauf ging`s aber auch wiederum nur sehr schwer, scheinbar ist das ganze extrem passgenau ohne jegliches Spiel, anders kann ich mir das nicht erklären….. an der Bremse war garnix dran, nur gut gefettet (mit was auch immer) … Bremscheibe wie neu, nix ausgefranst oder abgeschliffen .. aber das siehste auf den Bildern gut .. die Bremse kannste hier oben eh nicht fordern, auch wenn du 5 Butt von jeweils 100 kg fängst :) ..

   .. auch von außen – sowohl unter Abdeckschraube als auch direkt im Bremshebel  - alles voll Fett .... die gehäuseseitige Bremse hab ich dann auch erst garnicht aufgemacht … wie auf dem Bild unschwer erkennbar – die sah aus wie geleckt … außerdem hat man auch da das heraus quellende Fett schon erkennen können (siehe Bild) … .. hab dann nur wieder die entfettete Achse + Ritzel neu gefettet und die Reel wieder zusammen gesetzt (ist ziemlich einfach) … da gibt es auf youtube auch `n recht guten Film dazu ….. ganz leichte Korrosion/Ausblühung gabs einzig unter der Rasterleiste der Bremse (siehe Bilder) und unter der Abdeckplatte der Kurbelarmbefestigung .. aber das sei ihr nach 9 Monaten Dauereinsatz ohne Pflege verziehen …
   Fazit: mach dir keinen Stress bzgl. Deiner Rolle .. datt bissl watt du fischen gehst, kann der rein garnix anhaben …. Den Stress, den unsere PE6 dieses Jahr hatte, bekommt deine in 10 Jahren nicht :) ..  wenn du wirklich unruhig bist, dann montier halt kurz die Kurbel und die Rasterung ab und hau `bissl Fett ran … wenn garnicht anders, bring sie mit nach Berlin im Februar, dann machen wir sie gemeinsam auf …
   .. am Ende noch `n Bild von der scheinbaren Entwässerung des Getriebgehäuses .. hab ich so noch nicht gesehen (diese normalen Entwässerungsbohrungen am Rollenkäfig haben ja mittlerweile fast alle Rollen).. scheinbar `n rechts sinnvolles Detail – simpel aber effektiv … anders kann ich mir die nahezu komplette Salzfreiheit im Innenleben nicht erklären …

 



 

     
 

 

Filmbeitrag zur Pflege und Wartung

 

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